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Jährlich entstehen durch
Reibung und Verschleiß wirtschaftliche Verluste in Höhe von ca. 40
Milliarden DM allein in Deutschland. Grund genug umfangreiche
tribologische Grundlagenforschung zu betreiben. Eine Reihe von technischen
Universitäten und nicht zuletzt namhafte Automobilhersteller u.
Mineraloelkonzerne auf der ganzen Welt befassen sich mit der Entwicklung
von Hochleistungsschmierstoffen.
Reibung
Reibung ist der mechanische Widerstand gegen die Relativbewegung zweier
Oberflächen. Reibung ist im Maschinen u. Fahrzeugbau unerwünscht weil
damit Energieverluste, Reibungswärme und Verschleiß verbunden sind.
Zur Ermittlung der Reibung dient die Formel (nach Coulomb)
Reibzahl µ = FR (Reibungskraft = Zugkraft) FN (Normalkraft = Gewicht)
Tribologische - Systeme
Für eine optimale Problemlösung müssen alle Einflussgrößen in einem
Tribologischen - System bekannt sein. Komplexe Wechselwirkungen dieser
Faktoren müssen berücksichtigt werden. Umgebungseinflüsse (Staub,
Temperatur oder Feuchtigkeit) und konstruktive Faktoren (Material,
Oberfläche oder Geometrie der Reibkörper) spielen eine ebenso große Rolle
wie Beanspruchungsfaktoren (Geschwindigkeit, Druckbelastung oder
Vibrationen) um den richtigen Trennstoff (Schmierstoff) auszuwählen.
In allen Fällen der
Bemühungen gilt es eine Metall auf Metall – Friktion weitestgehend zu
verhindern.
Multifunktionen der Schmierstoffe
Die Funktionen eines Schmierstoffes können vielfältig und je nach
Einsatzfall allein oder kombiniert erforderlich sein.
Neben der
Primäranforderung an den Schmierstoff - maximale Kraftübertragung bei
minimaler Reibung und minimalem Verschleiß - müssen oftmals
unterschiedliche Sekundäreigenschaften erfüllt werden, wie z. B.
Wasserbeständigkeit, Chemikalienbeständigkeit, Kunststoffverträglichkeit
oder Korrosionsschutz.
Festschmierstoffe
Festschmierstoffe sind Substanzen die aufgrund ihrer Struktur und ihrer
chemisch-physikalischen Eigenschaften, allein oder kombiniert mit anderen
Stoffen, geschlossene Gleit- und Trennfilme auf Metalloberflächen bilden.
Diese Filme sind so dünn, daß Passungen und Toleranzen im Maschinenbau
unberücksichtigt bleiben können.
Behandlung der Metalloberflächen durch Mikrokeramik:
Feinste microkeramische -Teilchen lagern sich in die Gleitflächen in
Motoren und Getrieben ein. Der Wirkstoff wird durch das Motorenoel an die
reibintensiven Baugruppen der Motoren und Maschinen transportiert, lagert
sich in die Unebenheiten ein und unterstützt die Direktschmierung des
Transportmediums. Durch die Reibungstemperatur wird die Haftung der
gelösten microkeramischen Partikel an den Metalloberflächen verstärkt,
sodaß die am meisten dem Verschleiß ausgesetzten Oberflächen optimalst
geschützt werden. Durch die Einlagerung und Haftung des Produktes an der
Metalloberfläche steigt deren Oberflächenglätte, damit verringern sich die
Reibverluste erheblich. Daraus resultiert eine Wirkungsgradsteigerung und
Leistungsoptimierung bzw. Mehrleistung des Motors. Microkeramische - Festschmierstoffe greifen nicht in die
Standartadditivierungen ein und beeinflussen nicht die Trägeröl –
Qualität. Die mikrokeramischen - Bestandteile unterstützen die
Grenzschmierung insbesondere das Kaltstartverhalten von Motoren.
Die
Metall auf Metall – Friktion wird durch eine Keramik auf Keramik –
Friktion ersetzt.
Ca. 80% des Motoren - Verschleiß tritt während der Kaltstartphase auf.
Der Oberflächenverschleiß und damit der Abrieb sinkt erheblich. |